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Aktuelle Meldungen zu Sachwerte-Fonds und Direktinvestments

11.09.2016 - www.finanzen.net

Neue EU-Richtlinien für illiquide Sachwerte

Das Produktangebot für professionelle, Geschlossene Fonds, die nicht nur großen institutionellen Anlegern zugänglich sind, ist derzeit sehr eingeschränkt. Mit Blick auf die Historie Geschlossener Beteiligungsprodukte in Deutschland mag es auch gute Gründe für die Zurückhaltung von Initiatoren und Anlegern geben. Allerdings sollten langfristige Beteiligungen gerade im aktuellen Nullzinsumfeld eine attraktive Renditequelle darstellen und zu einer breiteren Diversifikation des Portfolios beitragen.

Doch das limitierte Produktangebot ist nicht das einzige Problem. Verschärfte Regulierungen haben auch sinnvolle Anlagemöglichkeiten von den Produktmenüs privater und kleiner ins­titutioneller Investoren verschwinden lassen. Eine Entwicklung, die die Europäische Kommission dazu bewogen hat, eine neue Regelung zu schaffen, um die vorteilhaften Eigenschaften einer nahezu verbannten Produktgruppe unter klar definierten Voraussetzungen für private Investoren wieder zugänglich zu machen.

Die ELTIF-Anlagerichtlinien, die vor allem unter dem Aspekt des Anlegerschutzes definiert wurden, haben gute Chancen, sich wie die UCITS-Regeln für liquide Fonds als künftiger Qualitätsstandard für Geschlossene Fonds zu etablieren. Eine Grundvoraussetzung eines ELTIF-Fonds ist, dass mindestens 70 Prozent des Fondsvermögens in illiquide Investitionen aus den Bereichen Infrastruktur, Unternehmensbeteiligungen und Fremdkapitalfinanzierungen fließt. Immobilieninvestitionen sind ebenfalls möglich, müssen allerdings Teil eines langfristigen Investitionsprojekts wie etwa Krankenhäuser, Justizvollzugsanstalten oder Studentenwohnheime sein. Weiter sind auch Investitionen in Sachwerte wie zum Beispiel Schiffe und Flugzeuge möglich.

Charakteristisch für das ELTIF-Regime ist allerdings, dass es sich dabei um Direktinvestitionen handeln muss. Es besteht außerdem ein sogenanntes Kaskadenverbot, womit ein ELTIF-­Fonds nicht primär als Dachfonds umgesetzt werden darf. Der Vorteil für den Investor liegt vor allem in der Vermeidung von zusätzlichen Gebühren auf Ebene des Zielfonds. Weiter werden reine Feeder-Fonds, also Konstrukte, die lediglich Zugang zu anderen Geschlossenen Fonds verschaffen und dafür eine entsprechende Gebühr erheben, nicht den ELTIF-Anforderungen entsprechen. Der Fokus auf Direktinvestitionen hat somit einen unmittelbaren Kostenvorteil für den Anleger.

Konzentrationsrisiken sollen dadurch vermieden werden, dass einzelne Direktinvestitionen grundsätzlich auf zehn Prozent des Fondsvermögens beschränkt sind. Das ELTIF-Regime untersagt explizit die Investition in Rohstoffe, und Leerverkäufe sowie den Einsatz von Derivaten, sofern diese nicht der Absicherung der mit anderen Anlagen des ­ELTIF verbundenen Risiken dienen.

Zugangsbarrieren für private Anleger wurden abgemildert

Mit ELTIF-Fonds soll ein Angebot geschaffen werden, das mit großer Transparenz (Direktinvestitionen), guter Diversifikation (kein Single-Asset-Risiko wie beispielsweise ein einziges Con­tainerschiff) und marktgerechten Gebührenstrukturen ein langfristiges Wertentwicklungspotenzial ermöglicht. Konsequenterweise werden Zugangsbarrieren, die insbesondere für private Investoren bestehen, abgemildert. Soweit das Finanzportfolio des privaten Investors nicht die Grenze von 500 000 Euro überschreitet, darf er maximal zehn Prozent seines Finanzportfolios in ELTIF anlegen, wobei der anfänglich angelegte Betrag mindestens 10 000 Euro betragen muss. So werden künftig auch wieder Investorengruppen aus dem klassischen Private-Banking-­Segment Zugang zu Geschlossenen Fonds erhalten.

Noch ist das ELTIF-Regime recht jung und es sind bisher nur wenige durch die Aufsichtsbehörde CSSF genehmigte ­ELTIF-Fonds bekannt. Für Ende 2016 plant Partners Group, einige Geschlossene-Fonds-Strategien, die bisher nur institutionellen Investoren vorbehalten waren, mit der vom ELTIF-Regime geforderten Transparenz auch für private Investoren anzubieten. Ein breiteres ­ELTIF-Fondsangebot kann für die kommenden Jahre erwartet werden.

 
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Die dargestellten Informationen stellen kein Angebot dar. Und ist daher nicht für eine abschließende Anlagenentscheidung geeignet. Eine Anlagenentscheidung kann ausschließlich auf der Grundlage des jeweiligen Verkaufsprospektes getroffen werden. Dieser enthält ausführliche Informationen zu den wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Einzelheiten sowie zu den Risiken der Vermögensanlage. Der Verkaufsprospekt ist auch im Internet unter www.hansetrust.de veröffentlicht.
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